Platon 06 - Allgemeine Informationen
Veranstalter: Verein "echa-Österreich" (European Council for High Ability) in Kooperation mit der Universität Salzburg, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Kultursoziologie/Abt. Erziehungswissenschaft
   
Zielgruppe: Hoch begabte Jugendliche im Alter von 15 bis 19 Jahren
bevorzugt TeilnehmerInnen nationaler und internationaler Wettbewerbe sowie Olympiaden
   
Sprache: Deutsch
   
Staaten/Länder: Österreich, Deutschland, Italien, Portugal, Ungarn, Litauen, Rumänien
   
Termin: 20. bis 27. August 2006
   
Ort: Jugend- und Familiengästehaus Obertrum/Salzburg
Mattigtalstraße 8, A-5162 Obertrums
Tel: +43 (0)6219 8302; Fax: +43 (0)6219 8302 8
   
Ziel des Forums ist die umfassende Auseinandersetzung mit jenen Werthaltungen, die als Grundlage der europäischen Staatengemeinde formuliert sind.
Umfangreiches Freizeitprogramm
 
Für den Regionenabend

Jede Teilnehmergruppe ist gebeten, ihr Heimatland „mit allen Sinnen“ vorzustellen, d.h. mit Musik, Lieder (mit den Liedtexten)Tanz, Essen und/oder Trinken, Spiele, Geschichten und Geschichte, Witziges und Lustiges – der Phantasie soll keine Grenze gesteckt sein. Wer Gitarre oder ein anderes tragbares Instrument spielen kann, soll es bitte mitnehmen.

Für die Kommunikation

Die gemeinsame Sprache im Platon-Jugendforum ist Deutsch. Damit wir uns alle gut miteinander verstehen können, das erleichtert uns allen die Diskussion.

 
5 Workshops
 

Workshop 1: Friedenspolitik der EU: Die Europäische Gemeinschaft überlegt den Einsatz von Militärtruppen zur Friedenssicherung. Experten sollen zur Ausbildung von Polizeieinheiten in Staaten entsendet werden, in denen Bürgerrechte missachtet werden. Welche Möglichkeiten eigener Initiativen haben nationale Interessensgruppierungen und NGOs? Die Zusammenhänge nationaler und europäischer Sicherheitspolitik werden anhand konkreter Problemfälle erforscht.

 

Workshop 2: Biotechnologie: Allergien – Sind wir selber schuld? – Der Inhalt des Kurses dreht sich um das Thema Allergie. Was tragen wir Menschen dazu bei, dass die Allergien zunehmen? Welche Rolle spielen Design-Food, Gentechnik, Umweltverschmutzung oder moderne Parkanlagen in den Städten? Ist die Zivilisationskrankheit „Allergie“ der Preis, den wir für unseren Lebensstil zu bezahlen haben? Kann Wissenschaft und Medizin dann überhaupt die Ursachen „bekämpfen“, oder liegt es einfach am Menschen seinen Lebensstil zu ändern? – Ein Kurs, der sich mit ungewöhnlicher Methode an die Wurzeln einer rätselhaften Krankheit wagt. (Gemeinsam mit dem Christian Doppler Laboratorium für Allergiediagnostik und Therapie der Universität Salzburg)

 
Workshop 3: Europa – das Spannungsfeld von Religion, Kultur und Wirtschaft: Die Verhandlungen der Türkei mit der Europäischen Union erzeugen ein Spannungsfeld der Religionen und Kulturen. Militär als nationaler Faktor sowie globale ökonomische Einflüsse werden im Workshop bearbeitet.
 

Workshop 4: Europäische Verfassung – Was ist ein Europäer? Letztes Jahr wurde über die Europäische Verfassung abgestimmt. Wie hättest du dich entschieden? Mehrere Mitgliedsstaaten haben den Entwurf abgelehnt. Welche Gründe könnten ausschlaggebend gewesen sein? Gibt es Alternativen?

 

Workshop 5: Agrar-Genpolitik: Gentechnik in der Landwirtschaft – Für und Wider. Das Gentechnik-Moratorium der Eu steht im Gegensatz zum aktuellen Bericht der WHO über die Unzulässigkeit von Importverboten gentechnisch veränderter Lebensmittel in die EU. Im April dieses Jahres beschäftigte sich eine hochrangig besetzte EU-Konferenz mit diesem Problem. Welche Argumente sprechen für die Zulassung der Gentechnik in der Landwirtschaft, welche dagegen?

 
Kurswahl
Am Eröffnungsabend werden die einzelnen Workshops vorgestellt. Anschließend hat die Teilnehmerin / der Teilnehmer die Möglichkeit, einen Workshop zu wählen.
 
Teilnahmevorausetzungen
Die Teilnehmerin / Der Teilnehmer soll eine ausgeprägte Bereitschaft und Motivation zur intensiven Auseinandersetzung mit der gewählten Thematik mitbringen. Kenntnisse der Internetrecherche, selbstständiges Bearbeitung von Informationen sowie Bereitschaft zu argumentativer Auseinandersetzung werden erwartet.
 
Vorbereitung
Die einzelnen Workshopthemen sind sehr anspruchsvoll, deshalb sollte sich jede Teilnehmerin / jeder Teilnehmer schon zu Hause auf das Platon-Jugendforum einstimmen. Dies kann in der Weise geschehen, dass folgende Überlegungen angestellt werden:
  • Welche persönliche Meinung und Einstellung habe ich zu den Themen?
  • Wie denken meine Freunde über das Thema?
  • Welche öffentliche Meinung wird in meinem Heimatland vertreten?
  • Gibt es eine aktuelle Debatte in den Medien? Worum geht es dabei?
  • Nimm Zeitungsartikel mit!
 
Für die Teilnahme an einem Workshop ist kein Vorwissen erforderlich! Das wichtigste sind Interesse, Motivation und Sensibilität für das Thema!!!